Krantor und Kolonialwarenlager
9,8 /10

Bewertung auf Grund von 11 Bewertungen

Meinung hinzufügen

Nützliche Informationen

Bewertungen

Byłeś w tym miejscu? Podziel się swoimi wrażeniami.

Die Bewertung9.8

Meinung hinzufügen

Opis obiektu

  Zum ersten Mal wurde der Kran als hölzernes Hebewerk des Flusshafens in historischen Quellen 1367 erwähnt. Seine heutige Gestallt nahm er aber in der Mitte des 15. Jahrhunderts an. Durch einen Brand 1442 fast völlig zerstört, wurde er 1442-1444 wiederaufgebaut. Der Bau wies einen Verteidigungscharakter auf. Er bestand aus zwei gemauerten Basteien, zwischen denen ein hölzerner Aufzugsmechanismus aufgebaut wurde. Die Umladungsvorrichtung bestand aus zwei Holzradpaaren, die von Hafenarbeitern in Bewegung gebracht wurden. Der Kran diente zur Masterrichtung und Warenumladung und gleichzeitig erfüllte die Funktion eines Stadttores. Er war ein Besitz der Stadt und wurde von einem Kranmeister verwaltet. Infolge von Kriegshandlungen 1945 wurde das Krantor zerstört – die Holzkonstruktion brannte vollständig ab und sein gemauerter Teil blieb nur zu 60% erhalten. Nach dem Krieg wurde es wiederaufgebaut und dem Zentralen Meeresmuseum übergeben. Gegenwärtig werden in seinem Inneren mit dem Leben des Danziger Hafens verbundene Ausstellungen organisiert. Seit 2003 können die Besucher auch das Innere des Kranmechanismus betreten. In Anbetracht der Sicherheit der Museumsmitarbeiter und der Brandschutzbestimmungen ist seine Ingangsetzung jedoch nicht gestattet. Das auf Abbildungen aus dem 16. Jahrhundert sichtbare Gebäude gleich am Krantor erfüllte die Rolle eines Speichers. Im 19. Jahrhundert wurde es in ein Wohnobjekt umgewandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand an dieser Stelle ein städtisches Heizhaus. In den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Heizhausgebäuden vom Zentralen Meeresmuseum übernommen, das seine Innenräume umbaute und für Büros und Ausstellungszwecke adaptierte. Gegenwärtig trägt das Gebäude den Namen eines Kolonialwarenlagers. Das Zentrale Meeresmuseum hat vor, in den nächsten Jahren ein Zentrum für Maritime Kultur hier zu gründen, an das Kolonialwarenlager von der Seite des Hotels „Hanza” ein neues Gebäude anzubauen und die gesamte Fassade gemäß der historisch-urbanistischen Studie zu vereinheitlichen.   Dauerausstellungen:   „Danzig vom 16. bis 18. Jahrhundert – das Leben einer Hafenstadt” Die Ausstellung präsentiert ein buntes Bild des Lebens in Danzig, das sich an der Mottlau und insbesondere am Krantor konzentrierte, wohin mit der Weichsel und ihrem Nebenfluss Waren aus ganzem Polen eintrafen. Die Besucher können sich mit der Navigation im Danziger Hafen vertraut machen und erfahren, wie die ersten Leuchttürme in der Weichselmünde und im Stadtviertel Nowy Port, die Hafenkais, die der Steuerzahlung für den Aufenthalt einer Einheit im Hafen dienende Pfahlkammer, ein Kaufmannskontor, an dem Geschäfte gemacht wurden oder ein repräsentativer Salon in einem Danziger Mietshaus aussahen.   In Danzig wurde mit verschiedenartigen Waren gehandelt, die in Speichern gelagert wurden: vor allem war das Getreide, das von Herbst an in den Speichern aufbewahrt auf die Preiserhöhung in der Vorerntezeit wartete, Holz, Salz, Heringe, Wein und Bier, Wolle und Seide, Leinen und Pelzen, Kunsthandwerk und Kunstwerke. Danzig war auch ein großes Werftzentrum. Einer der Ausstellungsräume ist den Handwerkerwerkstätten gewidmet, in denen Schiffbauwaren hergestellt wurden; das waren u.a. die Seiler-, Maststeller-, Segelmacher-, Teerbrenner- und Ankermacherwerkstätte.   „Boote aus der ganzen Welt” Die in den Räumen des Kolonialwarenlagers situierte Sammlung exotischer Boote zählt fast 40 Exemplare aus allen Kontinenten. Sie ist dank der Großzügigkeit der Kapitäne und Matrosen der Polnischer Ozeanlinien und polnischer Auslandsposten entstanden. Unter den Exponaten befinden sich für verschiedene Kulturen charakteristische Modelle von Booten und Flößen, die aus unterschiedlichen Materialien und mit Anwendung verschiedener Methoden hergestellt wurden. Sie können sich dort Hohlkähne, Boote aus Schilfrohr und Papyrus, Geflechtboote sowie Rinden- und Lederboote anschauen und ihre Entwicklung bis zur Geburt des mit Rippen versteiften Bretterbootes beobachten.   Die anderen Exponate präsentieren die Entwicklung in der Anwendung der Antriebskraft. Sie können sich hier mit Stechpaddeln und auf Dollen gestützten Paddeln angetriebene Boote bis zu denen, die die Antriebskraft des Windes anwendeten, anschauen. Hier sind zwei Beispiele aus dieser exotischen Sammlung:   Der Dihenge-Hohlkahn, Kribi, Kamerun Die kleinsten aller Hohlkähne (nicht ganze 4 m lang und 40 cm breit) werden wegen ihrer winzigen Ausmäße als „Moskitokähne” bezeichnet. Aus Stämmen des sehr leichten Chinesischen Parasolbaumes hergestellt, werden sie einfach auf dem Kopf transportiert. Damit ein Fischer in einem solchen Kahn auf der See Gleichgewicht behalten kann, muss er seine Beine nach außen halten – er muss also darin rittlings sitzen.   Fischerboot „Gal Bumak”, die Gegenden von Dakar, Senegal Das größte unserer Boote hat die Länge von über 14, 5 m und die Breite von 2 m. Es wurde aus der See von der Schiffsbesatzung der PLO „Zambrów” an den Küsten von Senegal hervorgeholt. Aufgrund der an seinen Borden aufgezeichneten Namen konnte festgestellt werden, dass es zu den Fischern aus dem Lebu-Stamm gehörte, die ihre Siedlungen in der Hauptstadt von Senegal – Dakar – haben. Außer der Konstruktion, die auf der Erhöhung des Einbaumes um ein paar Bespannungsstreifen beruht, zeichnet es sich durch aus beiden Seiten vorstehende „Hörner” aus. Gleich wie andere senegalesische Boote dieses Typs hat es außer zahlreichen Aufschriften auch bunte Borde, wie auch magischen Schutz in Form von auf dem Bug aufgehängten Amuletten aus Bockhörnern. Als Antrieb des Boots diente einst ein Segel; gegenwärtig wird in dem im Heck eingebauten Brunnen ein Motor eingesetzt.   Quelle: Zentrales Meeresmuseum   Öffnungszeiten: 1. März – 30. Juni Dienstag – Freitag: 9:30-16:00 Samstag, Sonntag und andere gesetzlich arbeitsfreie Tage: 10:00-16:30   1. Juli – 4. September Montag – Freitag: 10:00-18:00 Samstag, Sonntag und andere gesetzlich arbeitsfreie Tage: 10:00-18:30   Eintrittspreise: Tickets zum Normaltarif – 6 PLN Ermäßigte Tickets – 4 PLN Das Abonnement für die Speicher, das Krantor und das Museumsschiff „Sołdek” samt der Fährüberfahrt hin und zurück: Tickets zum Normaltarif – 14 PLN Ermäßigte Tickets – 8 PLN Einfache Fährüberfahrt – 1 PLN   Besichtigung mit einem Reiseführer: Gruppen bis 30 Personen – 15 PLN Gruppen über 30 Personen – 20 PLN Führung in einer Fremdsprache (Englisch, Russisch): Gruppen bis 30 Personen – 20 PLN Gruppen über 30 Personen – 40 PLN   Reservierung: edukacja@cmm.pl Tel.: (+48) 058 301 86 11 intern: 431, 400   Amateurfotografieren und -filmen der Ausstellungen: Jede fotografierende/filmende Person: 5 PLN/ein Objekt, 10 PLN/alle Objekte des Zentralen Meeresmuseums   Zusätzlich: Im Krantor befindet sich eine Kasse und ein Museumsladen, das vor allem mit dem Krantor verbundene Souvenirs anbietet. In dem Saal im Erdgeschoss ist in der Sommersaison ein Kolonialwarenladen mit einem breiten Angebot an aromatischen Tee-, Kaffee- und Wurzelsorten sowie getrockneten Südfrüchten tätig. Im Gebäude des Kolonialwarenlagers ist eine Kasse und ein Museumsladen mit einem breiten Angebot an Souvenirs, Veröffentlichungen sowie Silber- und Bernsteinwaren tätig.

In der Nähe

Szeroka 67/68, Danzig

Europejski Szlak Gotyku Ceglanego w Gdańsku

Szeroka 67/68, Danzig
Entfernung: 29 m

Ośrodek Kultury Morskiej

Tokarska 21-25, Danzig
Entfernung: 35 m

Narodowe Muzeum Morskie

Ołowianka 9, Danzig
Entfernung: 116 m

Brama Mariacka

Mariacka/Długie Pobrzeże, Danzig
Entfernung: 127 m

Museumsschiff Sołdek

Ołowianka 9, Danzig
Entfernung: 134 m

Zentrales Meeresmuseum

Ołowianka 9-13, Danzig
Entfernung: 135 m

Restauracja ŻURAW

Długie Pobrzeże 32, Danzig
Entfernung: 15 m

restauracja 77 sushi

Długie Pobrzeże 30, Danzig
Entfernung: 23 m

Goldwasser Restaurant

Dlugie Pobrzeze 22, Danzig
Entfernung: 42 m

Restauracja Baryłka

Długie Pobrzeże 24, Danzig
Entfernung: 43 m

Restauracja Kokieteria

Tokarska 6, Danzig
Entfernung: 75 m

Restauracja Pod Łososiem

Szeroka 52/54, Danzig
Entfernung: 112 m

Europejski Szlak Gotyku Ceglanego w Gdańsku

Szeroka 67/68, Danzig
Entfernung: 29 m

Ośrodek Kultury Morskiej

Tokarska 21-25, Danzig
Entfernung: 35 m

Narodowe Muzeum Morskie

Ołowianka 9, Danzig
Entfernung: 116 m

Brama Mariacka

Mariacka/Długie Pobrzeże, Danzig
Entfernung: 127 m

Museumsschiff Sołdek

Ołowianka 9, Danzig
Entfernung: 134 m

Zentrales Meeresmuseum

Ołowianka 9-13, Danzig
Entfernung: 135 m

Unterkünfte in der Nähe:

Apartament Gran

Apartament Gran

Chmielna 3/B12, Gdańsk
Apartament Granary

Apartament Granary

Chmielna 3/A9, Gdańsk
Marinus Apartments Szafarnia

Marinus Apartments Szafarnia

Szafarnia 5/31, Gdańsk

Andere museen In der Umgebung

Uphagenhaus

Uphagenhaus

Długa 12, Gdańsk
Bernsteinmuseum

Bernsteinmuseum

Targ Węglowy 26, Gdańsk
Turmuhrenmuseum

Turmuhrenmuseum

Wielkie Młyny 10, Gdańsk

Mindestanzahl von Tagen

Hotline:

801 000 781

poniedziałek - piątek, 8:00 - 18:00

Dotrzyj do 3 mln turystów
Dodaj swój obiekt

Überprüfen Sie unser Angebot!

Aplikacja dla właścicieli obiektów

Mehr