Kolberger Häfen
9,6 /10

Bewertung auf Grund von 47 Bewertungen

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Bewertungen (47)

9.6 Sensationell
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  • 8
    Urszula Kurek
    2020-08-25 19:09:07

    Rejs statkiem polecam

  • 10
    Apartament z garażem
    2020-06-21 13:59:44

    Warto wybrać się na rejs Bałtykiem

Die Bewertung9.6

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Opis obiektu

Die Macht Kolbergs war mit den dortigen Salinen verbunden. Die andere Quelle des Reichtums der Stadt stellte der Hafen dar. Immer legte man einen großen Wert auf seine Modernisierung. Laut einem Eintrag in einem alten Stadtbuch wird kein Testament gültig sein ohne ein Legat für den Hafenunterhalt zu enthalten. Im Hafen waren Hafengebäude und Fischerhütten konzentriert. Wegen Kriege und Seestürme befanden sich die Speicher und Lager innerhalb der Stadtmauern. 1361 wird Kolberg Mitgliedstadt der Hanze und bleibt darin bis 1610. In dieser Zeit erreicht es den Höhepunkt seiner Entwicklung. Das Leben der Stadteinwohner war durchaus farbenreich. Es trafen sich hier Kaufleute und Matrosen aus verschiedenen Teilen Europas. Man erzählte einander unglaubliche, manchmal sogar schreckenerregende Geschichten. Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) hat einen wirtschaftlichen Niedergang der Stadt und des Hafens mit sich gebracht. Fette Jahre für den Hafen kamen erst nach der Einführung der Kontinentalsperre Englands durch Napoleon im Jahre 1806. Über seinen Hafen betrieb Kolberg Schmuggel von Luxuswaren. Einige Kaufleute kamen dann zum riesigen Vermögen. 1837 nahm der preußische Staat die Pflicht des Hafenunterhalts auf sich. Die Wellenbrecher wurden ausgebaut, im Eingang zum Hafen wurde eine über 5 m tiefe Wasserzufahrt erhalten. Im März 1945 lagen die meisten Hafenobjekte in Trümmern und die Hafengewässer wurden durch versunkenes Gerät gesperrt. Die Wiedereröffnung des Hafens erfolgte erst 1948. Der Hafen spielt eine riesige Rolle in der Stadtwirtschaft. Er stellt den größten Arbeitsplatz der Stadt dar und erfüllt eine Reihe verschiedener Funktionen. Der Handelshafen stellt den Heimathafen für die meisten Schiffe der Polnischen Ostseereederei dar, hier hat auch die Direktion dieser Firma ihren Sitz. Die Umschlagskapazität des Hafens wird auf 500 000 Tonnen geschätzt. Gegenwärtig ermöglicht der Hafen die Bedienung von Schiffen mit einer Länge bis zu 75 m, einer Breite bis zu 13 m und einem Tiefgang bis zu 4, 5 m. Der Handelshafen stellt einen Ort dar, wo der Wechsel der Transportmittel, mit denen die Ladung befördert wird, erfolgt. Die Ladung gelangt hier mit einer Bahnlinie und Straßen für Lastkraftwagen. Im Hafen erfolgt die Fracht und Umladung von Massenwaren und Stückgut. An den Kais stehen Kräne, auf den Lagerplätzen liegen Granit- und Marmorblöcke. An den noch vor dem Krieg erbauten Getreideelevatoren legen Schiffe mit Getreide an. Sie können hier Schiffe aus verschiedenen Staaten treffen. Neben der Handelstätigkeit erfüllt der Hafen auch die Funktion eines Fischerhafens. Gegenwärtig befinden sich 100% aller an den Kais anlegenden Fischkutter und Fischerboote in Privathänden. Kolberg stellt den größten Fischerhafen in Polen dar. Es gelangen hier 60% aller Ostseefischfänge. Ihre Aufmerksamkeit wird sicherlich das höchste aller Hafenobjekte mit charakteristischer, blauer Fassade wecken – das ist die Eisfabrik. Von einer großen Bedeutung des künstlichen Eises zeugt die Tatsache, dass kein Heckfischkutter in die See stechen darf, wenn sich in seinem Laderaum 15 Tonnen Eis nicht befinden. Das Bild des Fischerhafens ist noch durch die Information zu ergänzen, dass jeder Fischer Anstellung für sieben auf dem Land arbeitenden Menschen gibt. Kriegshafen In den Hafenbecken des Hafens der Polnischen Kriegsmarine stehen kleine Schiffe, am meisten Bord für Bord. Das sind die Torpedokutter – Schnellboote, die U-Botte zu jagen hatten. An ihren Borden sind Torpedoapparatte von Kaliber 533 mm angebracht, die ihrem Aussehen nach Zigarren ähneln. Auf der Back befindet sich eine fürs Bekämpfen von Luft- und Wasserzielen bestimmte zweifach gekoppelte Kanone von Kaliber 23 mm. Das größte Interesse wecken jedoch die zwei am Kai auf der rechten Seite des Hafenbeckens anlegenden Schiffe. Das sind die Seenotrettungsschiffe der Kriegsmarine – ORP „Zbyszko” und ORP „Maćko”. Sie wurden in der Werft der Kriegsmarine in Ustka (Stolpmünde) erbaut. Sie sind mit keiner Deckkampfausrüstung ausgestattet. Ihre Aufgabe ist es, die sich in Gefahr auf der See befindenden Menschen und Schiffe aufzusuchen und zu retten. Sie sind mit Feuerlöschkanonen, Pumpen zum Abpumpen von Wasser, Schweißapparaten, Bordkränen und einem Heckkran ausgestattet. Zur Schiffsmannschaft gehören auch Froschmänner. Es lohnt sich zu wissen, dass mit dem Meeresrettungsdienst das internationale, mit dem Morsecode gesendete SOS-Signal – drei kurze Signale (Punkte), drei lange (Striche) und wieder drei kurze (…/-/...) - verbunden ist. Es gibt eine romantische Erklärung dieses Signals, wonach das die Abkürzungen der englischen Meldungen: Save Our Ship (Retten Sie unser Schiff) oder Save Our Souls (Retten Sie unsere Seelen) sind. Aus den Schiffen ist das Läuten der Schiffsglocken und das Pfeifen einer Bootsmannpfeife zu hören. An Staatsfeiertagen und während der Meerestage werden die Schiffe den „Landratten” zum Besichtigen zugänglich gemacht. Das charakteristische Element des Kriegshafens stellt ein hoher Betonturm mit einer Radarantenne dar. Die Bedienung des Radars hat Einsicht darin, was auf der See bis über 100 km Entfernung passiert. Der Kriegshafen wird auch von der Ostsee-Division des Grenzschutzes benutzt. Wasserfahrzeuge des Grenzschutzes sind an blau mit einem charakteristischen roten Schrägstreifen auf der Seite des Bugs bemalten Schiffsrümpfen und weißen Deckaufbauten einfach zu erkennen. Die Aufgabe der Funktionäre dieser Einheit ist es, die Territorialgewässer und die polnische Ausschließliche Wirtschaftszone zu patrollieren. Sie führen auch Grenzabfertigungen aus – wir dürfen nicht vergessen, dass der Hafen auch einen Grenzübergang darstellt. Eines der Wasserfahrzeuge des Grenzschutzes erfüllt auch die Funktion eines Museums; sie wurde außer Betrieb gesetzt und an der linken Seite des für die „weiße Flotte” bestimmten Kais angelegt. Es ist wirklich besuchenswert – über die Borde, den Maschinenraum und die Matrosenräume werden Sie von einem Experten geführt. Sie können hier sogar aus einer Bordkanone 2x2 AK- 230 trocken schießen. Diese Einheit, gleich wie die zwei Zwillingseinheiten, die immer noch im Dienst sind, diente früher als ein Schnellboot zur Bekämpfung von U-Booten und war mit Wasserbombenwerfern ausgestattet. Passagierkai Am Passagierkai legen Schiffe der „weißen Flotte” an. Einmalige Erlebnisse wird Ihnen die Fahrt aufs Meer und zurück bereiten. Sie können dann die Hafenbecken umfahren und den Hafen vom Wasser her besichtigen. Quelle: Ofizielle Webseite der Stadt Kolberg

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