Kolberger Denkmäler
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Opis obiektu

Denkmal des Bischofs Dunin Das Denkmal des Erzbischofs Marcin Dunin – wurde in der Nähe der Konkathedrale seitens der Armii-Krajowej-Straße situiert. Es ist ein Werk des Kösliner Bildhauers Zygmunt Wujek. Auf einem 2 m hohen Sockel steht die Gestalt des Erzbischofs im liturgischen Gewand. Marcin Dunin war von den Preußen in der Kolberger Festung zwischen 9. Oktober 1839 und 3. August 1840 gefangen gehalten. An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass die Festung Kolberg außer rein militärischen Aufgaben auch die Funktion eines Verbannungsortes für die für die damalige preußische Gewalt aus politischen Gründen Unbequemen erfüllte. Die Festungsstrafe bestand in der Absonderung des Verurteilten von seiner Umwelt. Der Erzbischof wurde in die Festung wegen seiner Ansichten über die sog. gemischten Ehen (die Eheleute bekennen sich zu verschiedenen Religionen) verbannt. Nach dem preußischen Recht nehmen die Söhne die Religion ihres Vaters, und die Töchter – die Religion ihrer Mutter an. Das Kirchenrecht verlangte in einem solchen Fall, alle Kinder in der katholischen Religion zu erziehen. In allen ihm unterstehenden Diözesen hat der Bischof angeordnet, das Kirchenrecht zu befolgen. Die Gitter auf beiden Seiten der Gestalt auf dem Denkmal symbolisieren die Gefangenschaft des Bischofs. Die Tafel auf dem dem Sockel teilt mit, dass der Bischof den Titel des Primas verwendete. Der preußische König hat ihm das verboten, aber der Bischof verwendete diesen Titel weiterhin. Zu Zeiten des Interregnums hatte der Primas die Befugnisse eines Interrex, d.h. eines Königsvertreters. Marcin Dunin lebte in der Zeit, als Polen durch die Teilungsmächte geteilt wurde. Den Interrex assoziierten die Polen mit der polnischen Macht und der Einheit der polnischen Nation. Die Königskrone am Gipfel des Denkmals symbolisiert die Macht des Primas (des Interrex). Das Wappen der Republik Beider Nationen stellt das Symbol der Treue dem souveränen Polen gegenüber dar. Es lohnt sich, sich wenn auch nur für eine Weile am Denkmal dieses großen Polen aufzuhalten und ihm Ehre zu erweisen. Denkmal der Sanitäterin Das Denkmal der Sanitäterin – befindet sich in der städtischen Kurzone in der General-Sikorski-Straße. Es wurde in die Parkanlage hineinkomponiert, das Grün bildet den Hintergrund dafür. Es wurde vom Breslauer Bildhauer Adolf Cogiel entworfen und 1980 enthüllt. Die Figuralszene des Denkmals wurde in Bronze gegossen. Sie stellt ein kniendes Mädchen in Soldatenuniform. Auf der über ihren Arm überhängten Tasche ist ein Kreuz zu sehen. Das Mädchen leistet einem verwundeten Soldaten medizinische Hilfe und tröstet ihn. Das Prototyp des Mädchens auf dem Denkmal war die Sanitäterin Schtz Ewelina Nowak. Sie ist während der Kämpfen um Kolberg im März 1945 gefallen, als sie einen verwundeten Soldaten vom Schlachtfeld wegzubringen versuchte. Der für die Anfertigung des Denkmals zuständige Künstler hat ihr Gesicht nach einem Foto abgebildet. Manche behaupten, dass das Denkmal der Sanitäterin das schönste aller Denkmäler in Polen darstellt. Vielleicht soll ihnen Recht gegeben werden, aber seine Einzigartigkeit ergibt sich noch von etwas anderem. Es wurde zu Ehren aller während des Zweiten Weltkrieges gefallenen Sanitäterinnen errichtet; sie nahmen zwar nicht direkt an Kämpfen teil, aber sind beim Leisten medizinischer Hilfe den verwundeten Soldaten gefallen. Das ist das einzige Denkmal in Polen und im ganzen Europa, das den Sanitäterinnen Ehre erweist. Die Touristen machen sich oft Fotos davor. Sicherlich möchten auch Sie sich dort ein Erinnerungsfoto machen. Denkmal der Vermählung mit dem Meer Das Denkmal der Vermählung mit dem Meer – steht an der vom Hafen zum Meer führenden Küstenpromenade. Seine Enthüllung fand am 3. November 1963 statt. Es stellt ein Werk des Dipl.-Ing. für Architektur Wiktor Tołkin dar. Sein Hauptelement bildet eine stilisierte Flagge. Die Mosaiken an den Wänden und massive, Soldaten darstellende Flachreliefs stellen Symbole der Tausend Jahre langen Tradition der polnischen Militärwesens in Pommern dar. Die am Fuß des Denkmals liegenden steinernen Platten erinnern an alle die Stadt 1945 erobernden Einheiten. Der Durchgang unter dem Denkmal symbolisiert das „Fenster zur Welt”, d.h. den Hafen. Das Durchgehen von der einen auf die andere Seite des Denkmals durch dieses „Fenster” beim aufgehaltenen Atem soll die Erfüllung des vorher gedachten Wunsches bringen. Es lohnt sich, es zu versuchen. Nicht alle wissen, dass die Vermählung mit dem Meer am 18. März 1945 stattfand – an demselben Tag, an dem Kolberg erobert wurde. Der Akt der Vermählung war ein Symbol des Zugangs Polens zum Meer. Die Hauptfeierlichkeiten fanden nicht an der Stelle statt, wo sich das Denkmal befindet, sondern auf der Terrasse des Forts Münde (gegenwärtig ein Leuchtturm). Die Vermählung mit dem Meer kann mit einer Trauung eines Bräutigams mit seiner Braut verglichen werden. Die Ehre, dieser Bräutigam zu sein, wurde hier einem einfachen Soldaten mit einem langen Schnurrbart, dem Korporal Franciszek Niewidziajło, zuteil. Der Ring wurde ins Meer vom östlichen Hafenwellenbrecher am Fuß seines Kopfes geworfen. Wenn Sie auf dem Wellenbrecher stehen und die in den Hafen einlaufenden Schiffe bewundern werden, denken Sie an jene fernen, und zugleich so nahen Zeiten. Quelle: Offizielle Webseite der Stadt Kolberg

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